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Das Domina Star-Portrait

Heute:

LADY de COBRA

Es interessierte mich seit einiger Zeit, wie es Lady de Cobra in verhältnismäßig kurzer Zeit gelungen ist, ein SM-Reich zu schaffen, das tatsächlich einzigartig, andersartig ist und sich noch dazu so etabliert hat, daß es aus der internationalen SM-Szene nicht mehr wegzudenken ist.

Die Residenz der Lady de Cobra in Andernach, einer Kleinstadt am Rhein, zwischen Bonn und Koblenz gelegen ist tatsächlich ein Highlight, welches inzwischen über alle Ländergrenzen hinaus für Aufsehen sorgt.

Nach mehrmaligen Anfragen, war Lady de Cobra endlich bereit mich zu empfangen, nahm sich sehr viel Zeit, meine Fragen zu beantworten und öffnete für mich alle Türen Ihres Reiches.

Hier das Interview:

DBF:

Lady de Cobra, wie ist es Ihnen gelungen in dieser kurzen Zeit ein solches Anwesen zu schaffen und darüber hinaus so erfolgreich zu sein?

LdC:
Spaß an der Arbeit, Profession, liebe zum Detail, die Unabhängigkeit dies Umsetzen zu können und natürlich viel Glück ein solches Anwesen zu finden und es als solches auch zu erkennen.

DBF:

Wie kam es überhaupt zur Gründung der Residenz?

LdC:

Nachdem ich mehrere Jahre in Bonn, im Studio von Lady Silvana agierte, habe ich aus mehreren Gründen SM-Art verlassen. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man eigene Träume verwirklichen möchte, eigene Wege gehen will und ich bin ein Mensch der ohne Kompromisse seine Vorstellungen verwirklicht und dies ist nur in einem eigenen Reich möglich. Die Suche nach dem richtigen Ort war schwer, aber ob Flughäfen, Autobahnen, Bahnhöfe alles ist in unmittelbarer Nähe und in das Gebäude und das uneinsehbare Freigelände habe ich mich vom ersten Augenblick an verliebt. Naja, das Gebäude war in einem furchtbaren Zustand aber die Substanz war da und die habe ich sofort erkannt.

DBF:
Aber es war doch wohl mit sehr unglaublich viel Arbeit verbunden, dieses Reich entstehen zu lassen?

LdC:
Ich habe mir vor einigen Tagen ein paar Bilder angesehen, als ich das Gebäude übernahm, es ist wirklich unfaßbar. Die Residenz jedoch in der jetzigen Einzigartigkeit erschaffen zu haben, macht mich unsagbar stolz und wäre natürlich auch ohne einzigartige leibsklaven und einem außergewöhnlichen Gerätebauer, der meine Ideen bis ins letzte Detail umsetzt, nicht zu bewältigen gewesen.

DBF:

Viele vergleichen Ihre Residenz mit dem OWK, ist dies gerechtfertigt?

LdC:
Absolut falsch! Zwar entsprechen das Gedankengut und viele Regeln durchaus auch meinen Neigungen. Auch ich sehe in sklaven lediglich wesen, die dafür geschaffen sind mir zu dienen. Der Wert eines männlichen sklaven ist in keinster Weise mit dem Wert einer Frau, schon gar nicht mit einer Domina zu vergleichen. Der Versuch eines Vergleichs ist alleine schon absurd. Darüber hinaus gibt es mit Sicherheit einige weitere Parallelen, aber insgesamt würde ich mich viel mehr einer anderen Person gedanklich nahe fühlen. Ich habe Sie leider bisher nie kennengelernt, jedoch einiges von Ihr gelesen und nicht nur Ihre Internetseite, sondern die Eleganz und Ausstrahlung alleine Ihrer Bilder bewundere ich. Auch diese Dame hat sich ein Refugium geschaffen, welches ich als einzigartig bezeichnen möchte, so weit ich es beurteilen kann. Diese Lady ist Mistress Wilma-Maria aus der Schweiz und Sie hebt sich wohltuend von der Masse ab. Es ist schade das es heute leider soviel mehr Masse und so wenig Klasse gibt.

DBF:

Wieso haben sklaven für Sie einen so geringen Wert?

LdC:

Dies bezog sich auf den absurden Vergleich zwischen Domina und sklaven. sklaven haben durchaus einen Wert. sie eignen sich für niedere Arbeiten, als Toilette, um Experimente durchzuführen und manches andere aber sie sind austauschbar, ersetzbar und leider oftmals renitent, fordernd und sie sind sich hin und wieder nicht bewußt welches Dasein ihnen beschieden ist.

DBF:

Woraus besteht das Dasein eines sklaven?

LdC:

(lachend und sich sehr amüsierend) Falls dies eine ernste Frage ist werde ich Sie gerne sehr umfassend und ernsthaft beantworten, wobei ich vorausschicken möchte, das dies MEINE Sichtweise eines sklaven ist.

DBF:

Es ist eine sehr ernst gemeinte Frage.

LdC:

Viele bezeichnen sich als sklaven, kommen jedoch mit der Vorstellung, ihre eigenen Phantasien, hier in der Residenz, auszuleben. Diese werten Geschöpfe begehen einen großen Denkfehler. sie sehen in mir die Erfüllerin ihrer Träume, ihrer Phantasie. Soll ich ihre Traumerverwirklicherin sein? Was hat das mit sklave sein zu tun?

DBF:

Sagen Sie es mir.

LdC:

Nichts!!! Es hat gar nichts mit sklave sein zu tun!. Es mag in vielen oder den meisten SM-Studios so sein, das sklaven sich eine Gespielin aussuchen können, einen Wunschzettel mitbringen und danach befriedigt nach Hause zu Frau und Kindern gehen. In meiner Residenz ist dies nicht möglich. Hier ist es anders. sklaven s i n d sklaven und werden artgerecht behandelt. Ich bin nur insoweit bereit Traumerfüllerin zu sein, wie es MEINER Lust und Laune entspricht. Falls dies deckungsgleich ist, gut. Wenn nicht, noch besser. Denn wenn sklaven dies ertragen und darum bitten einen neuen Audienztermin zu erhalten, sind sie vielleicht einen Meter auf einem Weg gegangen, der sie für mich zu einem brauchbaren sklaven macht, dessen Weg viele Kilometer lang ist, der für sie viele Opfer, Entbehrungen, Leid, Schmerz, Qual und Überwindung bedeuten. Nur so jedoch wird er tatsächlich zu einem sklaven, der für mich einen Wert besitzt, der allerdings wie bereits erwähnt, austauschbar ist und der jederzeit fürchten muß meine Gunst zu verlieren.

DBF:

Ist dies nicht eher außergewöhnlich?

LdC:

Das ist ein Teil dessen, was mich von anderen unterscheidet. Ich habe in allen Belangen die Unabhängigkeit zu leben wie ich leben möchte, warum also sollte ich Dinge tun, die ich nicht als notwendig erachte. Ich sehe keinen Sinn darin, ich könnte es entsprechend arrogant vermitteln: ICH HABE ES NICHT NÖTIG! Ich bezeichne meine Residenz ganz bewußt nicht als Studio. Die Residenz ist anders und ich lege größten Wert auf Unterscheidung.
Die Residenz der Lady de Cobra ist anders, weil ICH anders bin. Es gibt z.B. keine Halbstundentermine, was soll in einer halben Stunde geschehen? Eine Stunde ist die unterste Grenze und dies ist schon ein Kompromiß, den ich nur deshalb eingehe, damit der ein oder andere sklave die Chance hat Mich kennenzulernen. Optimal sind Langzeiterziehungen, nach Möglichkeit über mehrere Tage.
Natürlich habe ich auch Räumlichkeiten (grauer Salon, roter Salon, Kaminzimmer) die es auf ähnliche Art und Weise, wahrscheinlich auch in anderen SM-Häusern gibt, aber es gibt sie nicht weil sklaven diese Räume toll finden, sondern weil ich Lust habe hin und wieder in diesem Ambiente zu agieren. So ist es mit allen Bereichen meines Reiches. Ob vollkommen abgeschotteter Dachstuhl, mit vielen bösen Überraschungen, ob Folterkeller, wo oft das Blut an die Wände spritzt, ob Schlachthaus, die Kerkerzellen,etc., das Erdloch , das Freigelände, ja sogar das Zofen-Paradies, das eine neue Liebe für mich ist, wer das Glück besitzt die Residenz zu sehen und zu erleben, wird überall Spuren entdecken, die auf mein Innerstes hindeuten.

DBF:

Vielen Dank Lady de Cobra.

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